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Autor Thema 
the-archer

Anzündhilfe

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Beitrag 87945 , Estes MaxTrax [Alter Beitrag28. Oktober 2005 um 12:15]

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Hallo,

wie in meinen vorher beschriebenen Thema, habe ich die Estes Maxtrax für meine Facharbeit gekauft.

Die Rakete bestimmt die Höhe mittels eines eingebauten Timers und rechnet den Wert in Meter um.


- Hat einer genauere Informationen, wie die Rakete die Höhe berechnet?

- Wird v (Geschw.) als konstant vorausgesetzt?

- Wie unterscheidet die Rakete welcher Treibsatz eingebaut ist, etc.



Für Antworten über die genaue Funktionsweise wäre ich euch richtig dankbar !!


Gruß,

the-archer
Andreas H.

Grand Master of Rocketry


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Andreas H.

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Beitrag 87946 [Alter Beitrag28. Oktober 2005 um 12:30]

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Hi,

die Suchfunktion bringt einiges zu Tage, hier gab's schonmal einen ganzen Thread dazu mit
leider keinen so guten Kritiken!

Gruß Andreas
the-archer

Anzündhilfe

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Beitrag 87947 [Alter Beitrag28. Oktober 2005 um 12:34]

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das der Höhenmesser nicht zu 100% genau ist, kann ich mir denken.

Aber mich interessiert, was genau in der Platine abläuft, wenn sie abgesprengt wird und wie die Werte errechnet werden.
MikeHB

Lounge-Control-Officer


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MikeHB

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Beitrag 87954 [Alter Beitrag28. Oktober 2005 um 15:18]

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Die Fallhöhe wird aus der Zeit zwischen Abtrennung am (im Idealfall) Gipfelpunkt und dem "Aufschlag" am Boden berechnet. Die Fallbeschleunigung ist konstant, nämlich unter weglassen der Luftreibung, 9,81m/s zum Quadrat. Kurz gesagt: je länger das "zisch", desdo höher war das "Plopp". wink
Probleme dabei:
-Wie schon erwähnt, der MaxxTraxx lässt in der Berechnung den Luftwiederstand weg. Das Dingens fliegt eben nicht mit einer konstanten Beschleunigung zum Boden zurück.
-Der Timer kommt auch nicht lotrecht herunter, sondern in einer balistischen Kurve. Das verlängert die Fallzeit weiter und verfälscht damit auch die Berechnung.
-Nach dem "zisch" benötigt der Timer auch ein gewisses "Bumm" wenn er am Boden ankommt. Dann stoppt die Uhr. Sollte der Timer nun in weichem Gras landen, läuft die Uhr fröhlich weiter bis die Battereien alle sind.

Also ist der MaxxTraxx eher ein Schätzeisen denn ein Höhenmesser. Da gibt es wesentlich bessere Elektroniken. Die Suchfunktion ist Dein Freund!

VG
Michael

"Clustern? Find' ich Clusse!"
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Dirk

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Beitrag 87959 [Alter Beitrag28. Oktober 2005 um 18:22]

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Also Christian hat das Dings auch und hat es m.E. noch nie geschafft den gewissen
"Bumm" zum stoppen der Zeit zu erreichen...

Das Teil ist auf der Roten Jahne direkt auf dem Parkplatz gelandet und hat immer noch weiter gezählt ...


Gruß Dirk


Hansi

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Hansi

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Beitrag 87960 [Alter Beitrag28. Oktober 2005 um 18:48]

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Also versteht mich nicht falsch, ich halte auch nicht viel von der Methode, aber für ne Physikarbeit, warum nicht.

sollte MikeHB vielleicht auch mal nachlesen....

Wenn du eine Kugel aus dem Fenster wirfst, ist es egal, ob sie einen horizontalen Anteil hat oder nicht. Die Fallzeit hängt nur von der senkrechten Höhe ab. Beim Parabelflug ist die senkrechte Anfangsbeschleunigung im Gipfelpunkt Null. Das Stoppen des Timers sollte aber zuverlässig funktionieren. Vielleicht ein Schwerkraftschalter (Schalter mit Kugel am Hebel) und desen Schaltvorgänge werden mit Zeitstempel aufgezeichnet. (Ein Projekt für Atmel?)
Oder eine Kapsel in "Igelform". An jedem Stachel ein Schalter...
Parallel ein SALT und die Differenz sind durch Luftwiderstand und Auf- und Abwinde nachrechenbar.

Von uns allen bleibt nur Asche über.
Ein Beitrag von Hans-Jürgen Sasse
Oliver Arend

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Oliver Arend

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Beitrag 88172 [Alter Beitrag31. Oktober 2005 um 23:57]

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Da der Einfluss des Luftwiderstandes beim Sinken der Rakete so extrem durch den Fallschirm beeinflusst wird, gehe ich mal davon aus dass eine konstante Fallgeschwindigkeit (Gewicht = Luftwiderstand des bekannt großen Fallschirms) zur Berechnung der Höhe zugrunde gelegt wird. Der Timer bleibt doch in der Rakete und fällt nicht separat in einer Kugel zu Boden, oder?

Oliver
the-archer

Anzündhilfe

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Beitrag 88248 [Alter Beitrag01. November 2005 um 22:25]

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doch, die Spitze wird mit Timer abgesprengt und flirgt ungebremst auf den Boden zu
Andreas Jörg

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Beitrag 92942 [Alter Beitrag04. Januar 2006 um 21:08]

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Hallo,
ich habe auch die MaxTrax
Zitat:
doch, die Spitze wird mit Timer abgesprengt und flirgt ungebremst auf den Boden zu


also, sie hat (bei mir) zwei Flatterbänder. Folglich ist es Fatal den Luftwiederstand nicht einzukalkulieren. Ich lasse dei Rakete immer auf einer Wiese starten und landen, trotzdem stoppt der timer immer.

Geändert von Andreas Jörg am 04. Januar 2006 um 21:15


Es ist so wie es ist, denn wenn es nicht so wäre, könnten wir nicht Fragen, warum es so ist, wie es ist.
Peter

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Peter

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Beitrag 92950 [Alter Beitrag04. Januar 2006 um 21:30]

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Zitat:
Original geschrieben von Andreas Jörg
also, sie hat (bei mir) zwei Flatterbänder. Folglich ist es Fatal den Luftwiederstand nicht einzukalkulieren. Ich lasse dei Rakete immer auf einer Wiese starten und landen, trotzdem stoppt der timer immer.

Solange der Timer bei der Landung zuverlässig stoppt (das scheint ja von Gerät zu Gerät unterschiedlich gut zu klappen), ist es doch die Hauptfrage, wie reproduzierbar die Ergebnisse sind. Selbst wenn die momentan angezeigte Höhe grob falsch wäre, könnte man bei guter Reproduzierbarkeit das Gerät kalibrieren.

Praktisch wäre es m.E. eine Rakete mit präzisem Höhenmesser zu verwenden (SALT), und dieses Maxtrax Dingens als Fluggast am Gipfelpunkt herauszuwerfen. Oder es von einem Gebäude mit hinreichend großer und bekannter Höhe herunter zu werfen (Brücke, Turm). Am besten mindestens drei solcher Punkte vermessen, und jeden Punkt mehrmals um zu sehen, wie stark Maxtrax streut.

Bei der Auswertung dieser Ergebnisse kann man z.B. die reale Luftwiderstandskraft ermitteln, mit der Maxtrax abgebremst wird. Das könnte man dann mit der Theorie vergleichen, und so greift eins ins andere und am Ende wär das noch richtig wissenschaftlich...
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