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RalfB

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RalfB

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Beitrag 7646196 [Alter Beitrag04. März 2020 um 16:39]

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Hallo Achim,

wenn Du das Sperrholz von beiden Seiten mit Glas oder Papier beklebst und das ganze beim Trocknen zwischen zwei Platten presst, dann ist der Verzug auch raus. Ich habe das bisher immer mit 25g Glasgewebe gemacht. Seidenpapier soll aber auch gehen.

Gruß Ralf

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AchimO

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Beitrag 7646197 [Alter Beitrag04. März 2020 um 21:15]

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Ich habe ja zum Zusammenkleben der Finnenteile den PUR Spachtel von Henkel genommen:
- der klebt Holz wie verrückt
- ist schön sämig
- und nach einer Stunde schon hochfest
- ist toleranter als Epoxy bzgl. des Mischungsverhältnisses

Man kann also sehr zügig arbeiten (bei den vielen Klebungen wichtig), muss ihn aber immer wieder neu anmixen, weil man nicht so schnell arbeiten kann.
Klebt aber Glasfaser nicht so gut. Sicher wäre 5-Minuten-Epoxy auch gegangen, muss aber wohl noch Thixotropiermittel dazu, wobei das Mixen wieder mehr Zeit braucht.

Gruß Achim

Geändert von AchimO am 04. März 2020 um 21:30


Schneiden, schleifen, schrumpfen, kleben: das ist Wara-Bauers Leben,
Danach schleifen, laminieren: So kann dem Drucktank nichts passieren!

Oder wie die Lateiner sagen: laminare necesse est!
AchimO

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Beitrag 7646200 [Alter Beitrag04. März 2020 um 21:31]

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So sieht es zur Zeit aus:



Gruß Achim

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Beitrag 7646201 [Alter Beitrag05. März 2020 um 10:21]

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Aber danke für den Hinweis! Ich wusste gar nicht, dass es auch Glasfaser mit 25 g / m**2 gibt. Ich werde das mal - auch mit Seidenpapier beim nächsten Mal probieren.

Wahrscheinlich muss das Seidenpapier dann so dicht sein, dass sich das Harz nicht durchdrückt, weil man es nicht mehr von der Platte abziehen kann. Oder nach Methode Paul: Backpapier bzw. eine später abziehbare Folie nehmen.

Gruß Achim

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RalfB

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RalfB

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Beitrag 7646223 [Alter Beitrag09. März 2020 um 09:26]

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Hallo Achim,

die Folien für Overhead-Projektoren geht auch. Das Laminat wird dann spiegelglatt, wenn die Zulagen beim Pressen sauber sind. Beim Küchenfritzen neben an kannst Du bestimmt ein paar Hochglanz-Spanplatten bekommen. Die funktionieren super.

Gruß Ralf

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Beitrag 7646224 [Alter Beitrag09. März 2020 um 13:47]

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Im Augenblick habe ich ca. 300 g Harz in die Spitze gegossen. Damit kommt das Gewicht ohne Motoren auf 780 g. Der Gewichtsschwerpunkt liegt jetzt etwa dort, wo die Finnen ansetzen. Das kommt dem von mir durchgeführten Modellversuch im Maßstab 1 : 2 sehr nahe, er liegt sogar noch etwas weiter vorn.

Ich habe einen Schwingtest mit Motoren gemacht. Der war sehr vielversprechend.

OpenRocket schätzt die Höhe auf 220 m, Steen Eller Joergensen auf 168 m.

Gruß Achim


Geändert von AchimO am 09. März 2020 um 13:49


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Beitrag 7646295 [Alter Beitrag24. März 2020 um 10:30]

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@Ralf:
Danke für den Tip mit der 25-er Glasfaser! Ich habe das jetzt bestellt und auf dem Rumpf meiner Diablo ausprobiert. Die hatte ich vorher mit 80-er Glasfaser laminiert: eine gleichmäßige, aber doch noch raue Oberfläche. Danach nochmal eine Lage 25-er Glasfaser drauf und nass geschliffen. Für meine Verhältnisse perfekt, es kommt ja dann auch noch Spritzspachtel drauf:



Gruß Achim

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Andreas B.

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Beitrag 7646296 [Alter Beitrag24. März 2020 um 19:57]

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@ Achim, arbeitest du nicht mit Abreißgewebe ?

Andreas

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Beitrag 7646304 [Alter Beitrag26. März 2020 um 12:14]

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@Andreas: Abreißgewebe habe ich noch nicht verwendet. Was ist der Vorteil?

Gruß Achim

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Oliver Arend

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Beitrag 7646305 [Alter Beitrag26. März 2020 um 13:23]

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Die Vorteile von denen ich höre sind fertig klebbare Oberfläche (da rauh) und bei hinreichender Sättigung mit Harz auch genug "Abstand" zur Glasfaser, da sonst das Risiko, dass man die Faser anschleift, zu hoch ist. Auf der anderen Seite wird überschüssiges Harz mit abgerissen, statt sich auf der Oberfläche zu sammeln.

Gerade der letzte Punkt ist ganz hilfreich, da man großzügig mit Harz sein kann und sich weniger Sorgen um "gerade genug oder schon zu viel" machen muss.

Oliver
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